Cuxhaven, 21.08.20

Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Elbe versaut!

Mit einem Trauermarsch reagierten Vertreter von Fridays for Future und Parents for Future Cuxhaven auf das massenhafte Fischsterben in der Elbe. Unterstützung erhielten sie von verschiedenen Organisationen und Initiativen aus der Umweltbewegung. Unter den Bedingungen von Corona hatten sie nur zu einer kleinen aber feinen Demonstration aufgerufen. Ziel der Demonstranten waren das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Cuxhaven, dem sie absichtliches Nichthandeln vorwarfen und das Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten und parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferlemann. Da dieser selbst nicht anwesend war forderten sie ihn per Brief auf, sich mehr für die Umwelt und nicht nur für wirtschaftliche Interessen einzusetzen.

Alle Fotos: Karl-Heinz Zulkowski-Stüben


Fremde sind Freunde, die wir nur noch nicht kennen

Arbeitskreis Asyl, Diakonie, Caritas und Offenes Herz Altenwalde
feierten den „Tag der offenen Gesellschaft“

Am Sonnabend, 20. Juni feierten der Arbeitskreis Asyl, das Diakonische Werk, die Caritas und das Offene Herz Altenwalde
den „Tag der offenen Gesellschaft“ auf dem Kaemmererplatz im Herzen der Stadt Cuxhaven.
Mit ausreichend Platz an der frischen Luft setzten sie ein Zeichen für Freiheit, Vielfalt, Offenheit und Freundschaft.

Während es coronabedingt überall heißt: „Abstand einhalten“ ist das Ziel der „Offenen Gesellschaft“ gerade das Gegenteil.
Abstände zwischen den unterschiedlichen Gruppen von Menschen in unserer Gesellschaft sollen abgebaut
und gegenseitiges Verständnis und Vertrauen aufgebaut werden.

Der Arbeitskreis Asyl hatte mit einer Fotoaktion seinen Schwerpunkt auf die Themen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung gelegt.

Wer wollte, konnte sich eine Tafel mit Text oder Foto aussuchen und sich fotografieren lassen.
Eine ganze Reihe von Mitbürgern nutzte die Möglichkeit, auf diese Weise ein Statement zur gegenwärtigen Situation abzugeben.

Neben Gesprächen im kleineren Kreis ließen sich doch einige auf das Speed-dating mit fremden Menschen ein,
bei denen ein Fragenkatalog half, den Dialog zu eröffnen.
Großen Zulauf fand auch die Möglichkeit, auf Handzetteln geschriebene Botschaften an einer Wäscheleine aufzuhängen
und sie damit öffentlich zu machen.