{"id":2365,"date":"2022-03-20T13:56:04","date_gmt":"2022-03-20T12:56:04","guid":{"rendered":"https:\/\/incuxhaven.de\/?page_id=2365"},"modified":"2024-04-05T11:46:51","modified_gmt":"2024-04-05T09:46:51","slug":"krieg-in-der-ukraine","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/incuxhaven.de\/?page_id=2365","title":{"rendered":"Krieg in der Ukraine"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/DSC00558-bearb-opt-int.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2442\" src=\"https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/DSC00558-bearb-opt-int.jpg\" alt=\"\" width=\"943\" height=\"752\" srcset=\"https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/DSC00558-bearb-opt-int.jpg 943w, https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/DSC00558-bearb-opt-int-300x239.jpg 300w, https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/DSC00558-bearb-opt-int-768x612.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 943px) 100vw, 943px\" \/><\/a><\/h4>\n<h5 style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/DSC00558-bearb-opt-int.jpg\">Foto von der Demonstration von Ukrainerinnen und Ukrainern am 15.10.22 in Cuxhaven<\/a><\/h5>\n<h2><\/h2>\n<h2><strong>Ukraine: Versch\u00e4rfte Rekrutierung, aber kein Recht auf Kriegsdienstverweigerung f\u00fcr Ukrainerinnen und Ukrainer<br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<h4>Connection e.V. und DFG-VK protestieren gegen Gesetzentwurf<\/h4>\n<p>Weitere Infos unter <a href=\"https:\/\/de.Connection-eV.org\/article-4009\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.Connection-eV.org\/article-4009<\/a><\/p>\n<p>Mit dem gestern vom ukrainischen Parlament in 1. Lesung beschlossenen <a href=\"https:\/\/itd.rada.gov.ua\/billInfo\/Bills\/Card\/43604\">Entwurf<\/a> zur \u00c4nderung des Milit\u00e4rdienstgesetzes wird die Rekrutierungspraxis im Land ge\u00e4ndert. Connection e.V. und die Deutsche Friedensgesellschaft \u2013 Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) wenden sich gegen diese Versch\u00e4rfung und fordern sowohl die ukrainische Regierung wie auch die Europ\u00e4ische Union auf, den Schutz von Kriegsdienstverweiger*innen sicherzustellen.<\/p>\n<p>&#8222;Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht&#8220;, erkl\u00e4rt Rudi Friedrich von Connection e.V. &#8222;Das hat der Europ\u00e4ische Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte in einer <a href=\"https:\/\/de.connection-ev.org\/article-1411\">Grundsatzentscheidung<\/a> festgestellt. Die Ukraine h\u00e4lt sich nicht daran, schickt Verweiger*innen an die Front oder unterwirft sie langen Haftstrafen. Das ist nicht hinnehmbar.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Allen, die sich dem Krieg verweigern, muss Schutz gew\u00e4hrt werden \u2013 sowohl aus der Ukraine als auch aus Russland&#8220;, erg\u00e4nzt der politische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der DFG-VK, Michael Schulze von Gla\u00dfer: &#8222;Deutschland darf keine Gefl\u00fcchteten, denen Zwangsrekrutierung droht, abschieben&#8220;<\/p>\n<p>Mit der Gesetzes\u00e4nderung soll eine umfassende Meldepflicht im Milit\u00e4rregister eingef\u00fchrt werden, die auch f\u00fcr Frauen in medizinischen Berufen gilt. \u00dcber eine elektronische Datenbank soll es m\u00f6glich sein, Musterungs- und Einberufungsbescheide auch online verbindlich zuzustellen, um damit auch auf im Ausland lebende Ukrainer*innen zuzugreifen. Zugleich drohen Milit\u00e4rdienstpflichtigen, die Vorladungen nicht folgen, der Entzug des F\u00fchrerscheins und das Einfrieren ihrer Konten.<\/p>\n<p>Der Menschenrechtsbeauftragte des ukrainischen Parlaments, Dmytro Lubinets, hatte im Vorfeld <a href=\"https:\/\/telegra-ph.translate.goog\/SHCHo-ne-tak-%D1%96z-novim-zakonoproyektom-pro-mob%D1%96l%D1%96zac%D1%96yu-02-06?_x_tr_sl=uk&amp;_x_tr_tl=en&amp;_x_tr_hl=en&amp;_x_tr_pto=wapp\">den Entwurf kritisiert<\/a>, unter anderem weil dort kein Recht auf einen alternativen Dienst vorgesehen ist. Sp\u00e4ter zog er diese Kritik zur\u00fcck. &#8222;Der Druck des Milit\u00e4rs ist enorm&#8220;, sagte Yurii Sheliazhenko von der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung dazu. Die Gruppe setzt sich in der Ukraine f\u00fcr das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung ein.<\/p>\n<p>Da das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ausgesetzt ist, werden Kriegsdienstverweiger*innen seit Beginn des Krieges zu mehrj\u00e4hrigen Haftstrafen verurteilt, zum Teil auf Bew\u00e4hrung. In einigen F\u00e4llen wurden Kriegsdienstverweiger*innen ohne Verfahren ins Kriegsgebiet geschickt. Yurii Sheliazhenko von der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung schreibt dazu in einer <a href=\"https:\/\/de.connection-ev.org\/pdfs\/2023-11-25_UkraineKDV.pdf\">ausf\u00fchrlichen Stellungnahme<\/a>: &#8222;Unsere Recherche ergab, dass in j\u00fcngster Zeit acht Urteile ergangen sind, mit denen Kriegsdienstverweigerer bestraft wurden. Ihnen wurde das Recht auf Zugang zu einem Alternativdienst verweigert.&#8220;<\/p>\n<p>Kriegsdienstverweiger*innen werden in der Regel als Milit\u00e4rdienstentzieher nach Art. 336 des Strafgesetzbuches wegen Umgehung der Einberufung w\u00e4hrend der Mobilisierung verfolgt. Dies kann mit einer Gef\u00e4ngnisstrafe von drei bis f\u00fcnf Jahren sanktioniert werden, die zur Bew\u00e4hrung ausgesetzt werden kann. Eine Bew\u00e4hrung hat zur Folge, dass bei einer erneuten Einberufung und Verweigerung die Haftstrafe anzutreten ist.<\/p>\n<p>Die Ukrainische Pazifistische Bewegung weist darauf hin, dass in der Ukraine die <a href=\"https:\/\/de.connection-ev.org\/pdfs\/2023-11-25_UkraineKDV.pdf\">Zahl der Strafverfahren<\/a> wegen Milit\u00e4rdienstentziehung, Unerlaubter Abwesenheit und Desertion zwischen 2022 und 2023 erheblich gestiegen ist. So wurden zwischen Januar und September 2023 fast 19.000 Strafverfahren wegen Milit\u00e4rstraftaten durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Nach Sch\u00e4tzungen von Connection e.V. befinden sich \u00fcber 325.000 milit\u00e4rdienstpflichtige Ukrainer*innen in der Europ\u00e4ischen Union, davon etwa 100.000 Personen in Deutschland. Sie erhalten durch die Anwendung der Massenzustromrichtlinie bis zum 4. M\u00e4rz 2025 einen befristeten humanit\u00e4ren Aufenthalt. Unklar ist, ob ukrainische Gefl\u00fcchtete anschlie\u00dfend zur\u00fcckkehren m\u00fcssen. In diesem Fall w\u00fcrde Milit\u00e4rdienstpflichtigen die Rekrutierung oder Strafverfolgung drohen.<\/p>\n<p>&#8222;Schon jetzt wenden sich viele Ukrainer*innen an Connection e.V.,&#8220; so Rudi Friedrich, &#8222;um zu erfahren, wie sie einer Rekrutierung und Strafverfolgung entgehen k\u00f6nnen. Sie sind beunruhigt \u00fcber die Forderungen der ukrainischen Regierung, sie auszuliefern. Und hier ist klar zu sagen: F\u00fcr diese Forderungen gibt es keine rechtliche Handhabe. Eine Auslieferung wegen Milit\u00e4rstrafvergehen ist aufgrund des Europ\u00e4ischen Auslieferungsabkommens ausgeschlossen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Niemand darf gezwungen werden&#8220;, mahnt Michael Schulze von Gla\u00dfer, &#8222;eine Waffe in die Hand zu nehmen und andere Menschen zu ermorden \u2013 und niemand darf gezwungen werden, sich den t\u00f6dlichen Gefahren an der Front auszuliefern.&#8220;<\/p>\n<p>Das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung, so Connection e.V. und DFG-VK ist ein f\u00fcr alle Menschen g\u00fcltiges und unver\u00e4u\u00dferliches Menschenrecht, das auch in Zeiten eines Krieges zu gelten hat. &#8222;Daran ist die Ukraine zu messen&#8220;, erg\u00e4nzt Schulze von Gla\u00dfer. &#8222;Forderungen aus der deutschen Politik, auf die Forderungen der Ukraine einzugehen und zum Beispiel das B\u00fcrgergeld zu k\u00fcrzen, verurteilen wir scharf. Sie d\u00fcrfen nicht schlechter behandelt werden als andere Gefl\u00fcchtete. Vielmehr ist es angesichts der Lage der Kriegsdienstverweigerer aus der Ukraine notwendig, ihnen dauerhaften Schutz zu gew\u00e4hren.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen<\/strong> unter <a href=\"http:\/\/www.Connection-eV.org\/ObjectWarCampaign\">www.Connection-eV.org\/ObjectWarCampaign<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.objectwarcampaign.org\">www.objectwarcampaign.org<\/a><\/p>\n<p><strong>Bei Fragen und f\u00fcr Interviews stehen wir gerne zur Verf\u00fcgung:<\/strong><\/p>\n<p>Rudi Friedrich, Connection e.V.: <a class=\"moz-txt-link-abbreviated moz-txt-link-freetext\" href=\"mailto:office@connection-ev.org\">office@connection-ev.org<\/a>, +496982375534<\/p>\n<p>Michael Schulze von Gla\u00dfer, DFG-VK: <a class=\"moz-txt-link-abbreviated moz-txt-link-freetext\" href=\"mailto:svg@dfg-vk.de\">svg@dfg-vk.de<\/a>, +4917623575236<\/p>\n<h3><\/h3>\n<hr \/>\n<h3><strong><u><a href=\"https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zustandsbericht.-Ukrainische-Roma-in-Deutschland.pdf\">Ukrainische-Roma-in-Deutschland<\/a><\/u><u>. <\/u><\/strong><\/h3>\n<h5><strong><u>Ein Zustandsbericht des ROMA ANTIDISCRIMINATION NETWORK<br \/>\n<\/u><\/strong><\/h5>\n<h4><strong>\u00a0<\/strong><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><\/h4>\n<header class=\"page-header\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Reinhard Mey, Hannes Wader, Konstantin Wecker: Es ist an der Zeit\" width=\"905\" height=\"509\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/2YkNKh6XqhE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<div id=\"spinner-container\" class=\"style-scope ytd-item-section-renderer\"><\/div>\n<div id=\"contents\" class=\"style-scope ytd-item-section-renderer\">\n<div id=\"dismissible\" class=\"style-scope ytd-video-renderer\">\n<div id=\"overlays\" class=\"style-scope ytd-thumbnail\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"title-wrapper\" class=\"style-scope ytd-video-renderer\">\n<h3 class=\"title-and-badge style-scope ytd-video-renderer\"><a id=\"video-title\" class=\"yt-simple-endpoint style-scope ytd-video-renderer\" title=\"Reinhard Mey, Hannes Wader, Konstantin Wecker: Es ist an der Zeit\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2YkNKh6XqhE\" aria-label=\"Reinhard Mey, Hannes Wader, Konstantin Wecker: Es ist an der Zeit von Frank Mayer vor 8 Jahren 5 Minuten, 37 Sekunden 8.189.464 Aufrufe\"><strong>Reinhard Mey, Hannes Wader, Konstantin Wecker: Es ist an der Zeit<\/strong> <\/a><\/h3>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<h1><\/h1>\n<hr \/>\n<h1><\/h1>\n<h1 class=\"page-title entry-title title-single m-font-size-title font-open-sans\"><strong>Abschlusserkl\u00e4rung zum Friedensratschlag<\/strong><\/h1>\n<div class=\"entry-meta \"><\/div>\n<\/header>\n<div class=\"entry-content clearfix\">\n<h4 class=\"western\"><strong>Unterwegs zu einer neuen Weltordnung<br \/>\n\u2013 F\u00fcr Kooperation statt Konfrontation!<\/strong><\/h4>\n<p class=\"western\"><strong>Abschlusserkl\u00e4rung vom Bundesausschuss Friedensratschlag zum 29. bundesweiten Friedensratschlag am 10.\/11. Dezember 2022\u00a0in Kassel<\/strong><\/p>\n<p class=\"western\">Die alte unipolare, von den USA dominierte Weltordnung geht zu Ende. Die USA und ihre Verb\u00fcndeten versuchen, diese Entwicklung mit allen Mitteln aufzuhalten. Auf die Gefahr eines gro\u00dfen Krieges hin, intensivieren sie ihren Stellvertreterkrieg in der Ukraine gegen Russland und z\u00fcndeln gleichzeitig mit gegen China gerichteten milit\u00e4rischen Aktivit\u00e4ten im Pazifik und Provokationen um Taiwan. Der ab Februar ausgeweitete Wirtschaftskrieg versch\u00e4rft weltweit Hunger und soziale Ungleichheit und konterkariert den Kampf gegen den Klimawandel.<\/p>\n<p class=\"western\"><strong>Von der Zeitenwende 1999 zum Krieg in der Ukraine<\/strong><\/p>\n<p class=\"western\">Die Zeitenwende, von der nun oft die Rede ist, begann nicht mit dem russischen Einmarsch in der Ukraine, sondern bereits im M\u00e4rz 1999. Der \u00dcberfall der NATO auf Jugoslawien war die Ouvert\u00fcre zu weiteren westlichen v\u00f6lkerrechtswidrigen Kriegen und Interventionen. Gleichzeitig begann die NATO, sich durch die Aufnahme erster Ex-Warschauer Vertrag-Staaten in Richtung Russland vorzuschieben \u2012 unter Bruch verbindlicher Zusagen gegen\u00fcber Moskau, das Milit\u00e4rb\u00fcndnis w\u00fcrde \u201ekeinen Zoll nach Osten\u201c ausgeweitet werden.<\/p>\n<p class=\"western\">Es war der Anfang vom Ende der Ans\u00e4tze f\u00fcr eine europ\u00e4ische Friedensordnung, die Anfang der 1990er Jahre u.a. mit der Charta von Paris eingeleitet worden waren und auch Bestandteil des 2+4-Vertrags wurden. Sie verbanden das Recht auf freie B\u00fcndniswahl mit der Pflicht, die eigene milit\u00e4rische Position nicht zu Lasten Dritter zu st\u00e4rken, sondern die Sicherheitsinteressen anderer Staaten zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p class=\"western\">Die NATO setzte sich skrupellos dar\u00fcber hinweg und forcierte mit Truppen und Gro\u00dfman\u00f6vern an den russischen Grenzen und dem versprochenen NATO-Beitritt der Ukraine die Konfrontation immer weiter. Mit dem Maidan-Putsch 2014, der folgenden Aufr\u00fcstung und sukzessiven NATO-Integration der Ukraine wurden die roten Linien Moskaus endg\u00fcltig \u00fcberschritten und \u2012 in Verbindung mit der bevorstehenden Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen \u2012 die Bedrohungssituation aus russischer Sicht massiv gesteigert. Von Russland geforderte Verhandlungen \u00fcber Sicherheitsgarantien wurden von den USA und NATO br\u00fcsk abgelehnt. Gleichzeitig eskalierte Kiew den Krieg im Donbass. Nachdem die ukrainische Regierung sieben Jahre lang die Umsetzung des v\u00f6lkerrechtlich bindenden Minsker Abkommens verweigert hatte, begann sie Mitte Februar 2022 eine milit\u00e4rische Offensive gegen die Donbass-Republiken. Dieser gesamte Hintergrund darf bei der Beurteilung des v\u00f6lkerrechtswidrigen Einmarsches Russlands nicht au\u00dfer Acht gelassen werden und zeigt, wo Verhandlungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine ansetzen m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"western\">Die USA und ihre Verb\u00fcndeten torpedierten dagegen die erfolgversprechenden Verhandlungen in Istanbul Ende M\u00e4rz und dr\u00e4ngen Kiew auch nach neun Monaten Krieg dazu, auf keinen Fall ernsthafte Bereitschaft zu Verhandlungen zu zeigen. Sie sehen in einem l\u00e4ngeren Krieg die Gelegenheit, den Rivalen entscheidend zu schw\u00e4chen und in Verbindung mit einem beispiellosen Wirtschaftskrieg zu \u201eruinieren\u201c (Au\u00dfenministerin Baerbock). Indem sie mit immer schwereren Waffen, Milit\u00e4rberatern, Ausbildern, Feindaufkl\u00e4rung, Geheimdienstinfos und S\u00f6ldnern zunehmend in den Krieg einstiegen, verhalfen sie den ukrainischen Truppen zu Erfolgen, allerdings unter hohen Verlusten. Die russische Armee reagierte mit massiven Angriffen auf die Infrastruktur.<\/p>\n<p class=\"western\">Wie der Einschlag ukrainischer Abwehrraketen in Polen zeigte, kann der Krieg jederzeit in einen gr\u00f6\u00dferen eskalieren. Es w\u00e4chst mit jedem Tag nicht nur das Risiko von Atomwaffeneins\u00e4tzen, sondern auch das einer nuklearen Katastrophe durch Angriffe auf AKWs im Kriegsgebiet.<\/p>\n<p class=\"western\">Wir fordern von der Bundesregierung und der EU, den Krieg nicht l\u00e4nger mit Waffenlieferungen und Propaganda zu befeuern, sondern sich ernsthaft um einen Waffenstillstand und Verhandlungen ohne Vorbedingungen zu bem\u00fchen.<\/p>\n<p class=\"western\">Die Ampelregierung f\u00e4hrt einen Kurs geradewegs in den Abgrund. Gemeinsam mit den Partnern in der EU sorgt sie mit dem Streben nach m\u00f6glichst vollst\u00e4ndiger wirtschaftlicher Abkopplung von Russland f\u00fcr Lieferengp\u00e4sse und Preisexplosionen bei \u00d6l und Gas, f\u00fcr steigende Lebenshaltungskosten und einen absehbaren Absturz der Wirtschaft.<\/p>\n<p class=\"western\">Gleichzeitig will sie mit gigantischen R\u00fcstungsvorhaben Deutschlands Gro\u00dfmachtrolle weiter ausbauen und die Bundeswehr zur st\u00e4rksten konventionellen Milit\u00e4rmacht Europas machen. Mit der anvisierten Steigerung der Milit\u00e4rausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts drohen diese sich in wenigen Jahren auf 100 Milliarden Euro zu verdoppeln \u2012 Gelder, die wir dringend f\u00fcr die \u00dcberwindung der dr\u00e4ngenden Probleme in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Umwelt und Klima ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p class=\"western\"><b>Wir fordern, dass die Bundesregierung diesen friedensgef\u00e4hrdenden und unsozialen Kurs verl\u00e4sst und abr\u00fcstet!<\/b><\/p>\n<p class=\"western\">Wir wenden uns gegen Waffensysteme wie die Hyperschallwaffen, die f\u00fcr die USA und die NATO die Option eines Enthauptungsschlages \u2013 wie in den 80er Jahren die Pershing II \u2013 gegen Russland er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p class=\"western\"><b>Die Bundesregierung darf der Stationierung der US-Hyperschallraketen und anderen Mittelstreckenraketen nicht zustimmen. Sie muss dem Atomwaffenverbotsvertrag der UNO beitreten und die Truppenstationierungsvertr\u00e4ge k\u00fcndigen!<\/b><\/p>\n<p class=\"western\">Die Bundesregierung will sich nun den vor \u00fcber einem Jahrzehnt begonnenen US-amerikanischen Bestrebungen, China milit\u00e4risch einzuhegen, mit der Bundeswehr anschlie\u00dfen. Ein Wettr\u00fcsten des Westens gegen das Tandem China-Russland ist ein Irrweg, der mit dem Untergang der Menschheit enden kann.<\/p>\n<p class=\"western\">Die unvermeidlichen Widerspr\u00fcche m\u00fcssen am Verhandlungstisch gel\u00f6st werden. Die Zeit der Klimakatastrophe, des weltweiten Hungers bei gleichzeitigem Anstieg der Weltbev\u00f6lkerung verlangt dringend nach Kooperation statt immer mehr Konfrontation.<\/p>\n<p class=\"western\">Wir treten daher ein f\u00fcr eine Friedensordnung der gleichen gemeinsamen Sicherheit, f\u00fcr Vereinbarungen und Strukturen, die die Sicherheitsinteressen eines jeden Staates ber\u00fccksichtigt. Statt einer auf Hochr\u00fcstung und Abschreckung ausgerichteten NATO ben\u00f6tigen wir eine UNO und eine OSZE, die \u2012 von westlicher Dominanz befreit \u2012 handlungsf\u00e4higer werden.<\/p>\n<p class=\"western\">Wir m\u00fcssen uns zudem daf\u00fcr einsetzen, dass die neue multipolare Weltordnung den Grunds\u00e4tzen der sozialen Gerechtigkeit, der internationalen Solidarit\u00e4t, der Demokratie und der \u00f6kologischen Nachhaltigkeit verpflichtet sein wird.<\/p>\n<\/div>\n<hr \/>\n<h4><strong>Endlich verhandeln &#8211; Hintergr\u00fcnde und L\u00f6sungsperspektiven des Ukraine-Krieges<\/strong><b><br \/>\n<\/b><\/h4>\n<h6><strong>Ein Positionspapier des Bundesausschusses Friedensratschlag vom 22.06.22<\/strong><\/h6>\n<h4><a href=\"https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/2022-06_baf-positionspapier-ukrainekrieg.pdf\">2022-06_baf-positionspapier-ukrainekrieg<\/a><\/h4>\n<hr \/>\n<h4><a href=\"https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Gefluchtete-Roma-aus-der-Ukraine-in-Polen.Final_.pdf\">Gefl\u00fcchtete-Roma-aus-der-Ukraine-in-Polen.<\/a><\/h4>\n<p><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">E<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">i<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">n <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">R<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">e<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">i<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">s<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">e<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">b<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">e<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">r<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">i<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">c<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">h<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">t <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">d<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">e<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">s <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">R<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">o<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">m<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">a <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">C<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">e<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">n<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">t<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">e<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">r<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">s<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"moz-text-html\" lang=\"x-unicode\">\n<div class=\"moz-forward-container\">\n<div class=\"moz-forward-container\">\n<div class=\"\">\n<div class=\"\">\n<h4><strong>Landesfl\u00fcchtlingsr\u00e4te und PRO ASYL fordern<\/strong><\/h4>\n<h4><strong>die Gleichbehandlung aller Gefl\u00fcchteten aus der Ukraine<\/strong><\/h4>\n<p>Anl\u00e4sslich der Innenminister:innenkonferenz vom 1.-3. Juni 2022 in W\u00fcrzburg fordern PRO ASYL und die Landesfl\u00fcchtlingsr\u00e4te sowie viele weitere Organisationen und Initiativen eine bundesweite Regelung, die den Schutz von allen aus der Ukraine gefl\u00fcchteten Menschen garantiert und einen sofortigen Stopp der Diskriminierung von Drittstaater:innen und Staatenlosen aus der Ukraine.<\/p>\n<p>Seit dem milit\u00e4rischen Angriff Russlands auf die gesamte Ukraine sind bereits \u00fcber sechs Millionen Menschen von dort geflohen, gr\u00f6\u00dftenteils in die Anrainerstaaten, viele hunderttausend Menschen sind aber auch in die Bundesrepublik gefl\u00fcchtet.<\/p>\n<p>Ukrainer:innen erhalten in Deutschland gem\u00e4\u00df der EU-Richtlinie 2001\/55\/EG zur Gew\u00e4hrung vor\u00fcbergehenden Schutzes und gem\u00e4\u00df EU-Ratsbeschluss vom 4. M\u00e4rz 2022 unb\u00fcrokratischen Zugang zu Aufenthaltstitel, Arbeitserlaubnis und Sozialleistungen. Sie bekommen so ein wichtiges St\u00fcck Sicherheit in der ihr Leben bestimmenden Katastrophe des Krieges.<\/p>\n<p>Doch andere Kriegsfl\u00fcchtlinge, die in der Ukraine gelebt, studiert oder gearbeitet haben und sogar Staatenlose, die ihr gesamtes Leben dort verbracht haben, werden gr\u00f6\u00dftenteils schlechter gestellt, obwohl sie vor dem gleichen Krieg, vor der gleichen Gewalt geflohen sind: Nicht-ukrainische Drittstaater:innen mit befristetem Aufenthaltsrecht in der Ukraine sind einem Rundschreiben des BMI zufolge bisher von dem Recht auf tempor\u00e4ren Schutz als Kriegsvertriebene nach \u00a7 24 AufenthG ausgenommen, wenn angenommen wird, dass eine \u201esichere und dauerhafte R\u00fcckkehrm\u00f6glichkeit\u201c ins Herkunftsland besteht.<\/p>\n<p>Anstatt den Fokus auf den bisherigen Lebensmittelpunkt in der Ukraine zu legen, soll also die vermeintliche R\u00fcckkehrm\u00f6glichkeit ins urspr\u00fcngliche Herkunftsland ausschlaggebend sein \u2013 und das, obwohl nach den Leitlinien der EU-Kommission f\u00fcr alle EU-Mitgliedstaaten die M\u00f6glichkeit besteht, Menschen, die eine \u201esinnvollere Verbindung zur Ukraine haben als zu ihrem Herkunftsland\u201c, ebenso den Schutz f\u00fcr Kriegsvertriebene zu gew\u00e4hren.<\/p>\n<p>Zwar ist allen Menschen aus der Ukraine laut der Ukraine-Aufenthalts-\u00dcbergangsverordnung erst einmal der Aufenthalt bis zum 31. August im Bundesgebiet erlaubt. Das soll ihnen die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnen, entweder den vor\u00fcbergehenden Schutz zu beantragen oder die Voraussetzungen f\u00fcr andere aufenthaltsrechtliche Zwecke zu erf\u00fcllen. Letzteres ist jedoch in der K\u00fcrze der Zeit f\u00fcr viele Gefl\u00fcchtete kaum m\u00f6glich. Langfristig besteht die Gefahr, dass die Menschen dauerhaft in prek\u00e4re Lebenslagen geraten.<\/p>\n<p>\u201eDrittstaatsangeh\u00f6rige und Staatenlosen k\u00f6nnen aufgrund der unklaren Rechtslage und des damit einhergehenden restriktiven Verwaltungshandelns in Deutschland kaum Perspektiven im Hinblick auf Arbeit, Wohnung, Erwerb von Deutschkenntnissen, Ausbildung und Studium entwickeln. Sie haben kaum M\u00f6glichkeiten, hier anzukommen, sich zu orientieren, die Erlebnisse des Krieges und der Flucht zu \u00fcberwinden und sich gesellschaftlich zu beteiligen \u2013 und dies, obwohl sie genauso von Krieg und Flucht betroffen und wom\u00f6glich sogar traumatisiert sind, wie ukrainische Staatsangeh\u00f6rige, so Kai Weber, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Fl\u00fcchtlingsrat Niedersachsen.<\/p>\n<p>Wiebke Judith, Leiterin des Teams Recht &amp; Advocacy bei PRO ASYL, kritisiert: \u201eAlle Menschen, die aus der Ukraine vor Krieg und Gewalt fliehen mussten, haben ihren Lebensmittelpunkt verloren, aber nicht alle werden in Deutschland gleich behandelt. Drittstaatsangeh\u00f6rige und Staatenlose werden trotz vorl\u00e4ufig legalem Aufenthalt von Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rden zum Teil unter Druck gesetzt auszureisen. Antr\u00e4ge auf den vor\u00fcbergehenden Schutz werden oft nicht einmal angenommen. Das zeigt: f\u00fcr alle aus der Ukraine gefl\u00fcchtete Menschen braucht es richtige Sicherheit und Perspektive durch einen Aufenthaltstitel.\u201c<\/p>\n<p>Wir fordern von Bundesinnenministerin Nancy Faeser eine bundeweite Regelung f\u00fcr ein zweij\u00e4hriges Aufenthaltsrecht f\u00fcr alle aus der Ukraine Gefl\u00fcchteten, um f\u00fcr alle Menschen, die vor dem Angriffskrieg Russlands fliehen mussten, tats\u00e4chlichen Schutz und Perspektiven zu schaffen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem fordern wir die L\u00e4nder auf, schon jetzt alle rechtlichen Spielr\u00e4ume zu nutzen und auch den aus der Ukraine Gefl\u00fcchteten ohne ukrainische Staatsangeh\u00f6rigkeit ein Aufenthaltsrecht zu gew\u00e4hren.<\/p>\n<p>Kontakt<br \/>\nFl\u00fcchtlingsrat Niedersachsen<br \/>\nKai Weber<br \/>\n0511 \u2013 84 87 99 72<br \/>\nkw(at)nds-fluerat.org, nds(at)nds-fluerat.org<\/p>\n<hr \/>\n<h4><a href=\"https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Gefluchtete-Roma-aus-der-Ukraine-in-Polen.Final_.pdf\">Gefluchtete-Roma-aus-der-Ukraine-in-Polen.Final_<\/a><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><strong>Spendenaufruf f\u00fcr Roma<\/strong><\/h4>\n<p>Liebe Leute<br \/>\nin K\u00fcrze fahren wir nach Polen und starten daher jetzt eine Spendenaktion, um Roma-Frauen und ihre Kinder, die aus der Ukraine gefl\u00fcchtet sind, vor Ort zu unterst\u00fctzen. Seit einem Monat befinden sich diese \u00fcber 150 Personen in akuter Not.<br \/>\nAuch von anderen Orten bekommen wir Nachrichten von Roma, die sich ohne Obdach auf den Stra\u00dfen befinden. Roma, die wegen des Krieges die Ukraine verlassen, erleben sowohl in der Ukraine als auch in den Nachbar- und Ankunftsstaaten Diskriminierung und werden benachteiligt.<br \/>\nDarum folgt bitte unserem Spendenaufruf: Ukrainische Roma brauchen dringend Unterst\u00fctzung!<br \/>\nSpendenzweck \u00bbRoma Ukraine\u00ab<br \/>\nRoma Center e.V.IBAN DE11 2605 0001 0056 0575 40<br \/>\nSparkasse G\u00f6ttingenWir werden die Spenden direkt vor Ort verteilen, damit sich die Menschen die ben\u00f6tigten Lebensmittel, Medikamente und Hygieneprodukte kaufen k\u00f6nnen.<br \/>\nEin Spendenaufruf von:<br \/>\nBundes Roma Verband e.V. \u2022 Roma Center e.V.\/ Roma Antidiscrimination Network \u2022 Romani Kafava e.V. \u2022 Romani Phen e.V. \u2022 Wakti Romano e.V. \u2022 Gruppe gegen Antiromaismus<br \/>\nUnterst\u00fctzt den Spendenaufruf und leitet ihn weiter! Weitere Informationen zur Situation der fl\u00fcchtenden Roma aus der Ukraine findet ihr in unserem gemeinsamen Statement.<br \/>\nWir werden auf unseren Websites \u00fcber die Lage vor Ort berichten.<br \/>\nPS: Das Roma Center ist als gemeinn\u00fctzig anerkannt. Auf Anfrage und Mitteilung der Adresse senden wir gerne eine Spendenquittung.<br \/>\n&#8212;<br \/>\nRoma Center e.V.<br \/>\nRoma Antidiscrimination Network<br \/>\nAm Leinekanal 4<br \/>\n37073 G\u00f6ttingen<br \/>\nT: 0551-388 7633<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong class=\"\"><a class=\"\" href=\"https:\/\/www.bundesromaverband.de\/bewegungsfreiheit-und-schutz-fuer-roma-aus-der-ukraine\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><span class=\"\" style=\"font-size: x-large;\">Bewegungsfreiheit und Schutz f\u00fcr Roma aus der Ukraine!<\/span><\/a><\/strong><b class=\"\"><span class=\"\" style=\"font-size: x-large;\"><br class=\"\" \/><\/span><\/b><br class=\"\" \/><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">Nicht alle Roma verlassen die Ukraine und nicht alle werden Opfer\u00a0diskriminierender Behandlungen. Doch die Berichte \u00fcber\u00a0Diskriminierung von Romnja*\u00a0<\/span><strong class=\"\"><a class=\"\" href=\"http:\/\/www.errc.org\/news\/romani-family-denied-exit-from-ukraine-border-guards-accuse-roma-of-wrongdoings-in-hungary\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">an den Grenzen<\/a><\/strong><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">\u00a0nehmen zu. Sie werden\u00a0nicht in Autos mitgenommen, Busunternehmen weisen sie ab. In den\u00a0Ankunftsorten werden sie aus unerfindlichen Gr\u00fcnden von den\u00a0\u201cwei\u00dfen\u201d Ukrainer:innen separiert. Auch in den Ankunftsorten in\u00a0Deutschland gibt es Schwierigkeiten.<\/span><br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><b class=\"\">Es braucht gro\u00dfe R\u00e4ume<br class=\"\" \/><\/b><br class=\"\" \/><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">\u00dcberwiegend Frauen und Kinder sind auf der Flucht, mit Jugendlichen\u00a0und manchmal pflegebed\u00fcrftigen Angeh\u00f6rigen. Sie mussten sich von\u00a0ihren M\u00e4nnern im \u201cwehrf\u00e4higen Alter\u201d trennen und wollen sich nicht\u00a0weiter aufteilen. Neben den Kriegstraumata, die sie erlitten, berichten\u00a0sie von\u00a0<\/span><strong class=\"\"><a class=\"\" href=\"https:\/\/ran.eu.com\/keine-hilfe-fur-fluchtende-roma-aus-der-ukraine-rassismus-in-zeiten-des-krieges\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">massiven Diskriminierungen<\/a><\/strong><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">\u00a0und Beleidigungen entlang der\u00a0Fluchtrouten Richtung Westen.<\/span><br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">Ukrainische Roma sind Nachkommen von \u00dcberlebenden und Opfern\u00a0der Verfolgung und Vernichtung w\u00e4hrend des Nationalsozialismus. Wir\u00a0m\u00f6chten, dass gerade Deutschland jetzt Mittel bereitstellt und Schutz\u00a0bietet.<\/span><br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">Viele Romnja sprechen Romanes, Ukrainisch oder Russisch, jedoch\u00a0nicht die Sprachen der L\u00e4nder, in die sie fliehen. Manche k\u00f6nnen nicht\u00a0lesen, und wenn, dann beherrschen sie nur kyrillische Schriftzeichen.\u00a0Die ganze Situation ist extrem verunsichernd und bedrohlich.\u00a0Angeh\u00f6rige einer Familie und Freund:innen, die sich gegenseitig\u00a0unterst\u00fctzen, wollen sich in dieser Situation nicht trennen und gern\u00a0zusammen bleiben, auch zusammen unterkommen. \u00a0Deshalb braucht\u00a0es gro\u00dfz\u00fcgige Unterbringungsm\u00f6glichkeiten, wo Menschen\u00a0gemeinsam untergebracht werden k\u00f6nnen.<\/span><br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><b class=\"\">Rassismus trifft Roma auch jetzt<br class=\"\" \/><\/b><br class=\"\" \/><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">Zur leider auch schon vor dem Krieg existierenden strukturellen\u00a0Diskriminierung geh\u00f6rt, dass viele Roma in der Ukraine\u00a0undokumentiert sind und keine P\u00e4sse haben. Von den\u00a0sch\u00e4tzungsweise 400.000 in der Ukraine lebenden Roma haben ca. 20\u00a0Prozent, also mehrere zehntausend Menschen, keine Papiere. Andere\u00a0haben ihre Dokumente im Zuge der Flucht verloren. F\u00fcr all diese\u00a0Menschen ist es deutlich schwieriger, die Grenzen zu passieren und\u00a0sich vor dem Krieg in Sicherheit zu bringen.<\/span><br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">Diese besonders vulnerable Gruppe ist bisher \u00fcberhaupt nicht in die\u00a0Personengruppen einbezogen, die in der aktuellen Situation in den\u00a0L\u00e4ndern der Europ\u00e4ischen Union offiziell Schutz \u00a0erhalten k\u00f6nnen.<\/span><br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">K\u00e4mpfen d\u00fcrfen oder m\u00fcssen sie auch ohne Papiere, fliehen aber ist\u00a0ein Problem. Es gibt Berichte, dass der ukrainische Grenzschutz\u00a0papierlose Roma nicht \u00fcber die EU-Grenzen l\u00e4sst. Deshalb m\u00fcssen\u00a0sie \u00fcber die Grenze in die Moldawische Republik. Dort werden die\u00a0wei\u00dfen ukrainischen Fl\u00fcchtenden\u00a0<\/span><strong class=\"\"><a class=\"\" href=\"http:\/\/www.romea.cz\/en\/news\/world\/errc-romani-ukrainians-fleeing-into-moldova-from-russian-aggression-are-discriminated-against-for-lack-of-personal\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">von den gefl\u00fcchteten Roma getrennt<\/a><\/strong><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">untergebracht. Der Menschenrechtsaktivist des European\u00a0Roma Rights Centres (ERRC) Jonathan Lee bezeichnet diese Praxis\u00a0als\u00a0<\/span><strong class=\"\"><a class=\"\" href=\"http:\/\/www.errc.org\/news\/ukrainian-roma-face-segregation-poor-conditions-and---without-documentation---nowhere-to-go\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Segregation<\/a><\/strong><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">\u00a0und kritisiert auch die sehr desolaten\u00a0Unterbringungen vor Ort.<\/span><br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">In diesen speziell segregierten Zentren wurden keine Angeh\u00f6rigen der\u00a0Mehrheitsgesellschaft aus der Ukraine angetroffen. Das ERRC\u00a0verschaffte sich vor Ort einen \u00dcberblick und stellte fest, dass die\u00a0Beh\u00f6rden in Moldawien Hunderte von gefl\u00fcchteten Romnja aus der\u00a0Ukraine mit Bussen an die rum\u00e4nische Grenze bringen. Die Romnja\u00a0werden nicht dar\u00fcber informiert, wie das Einwanderungsverfahren\u00a0abl\u00e4uft und werden an der Grenze h\u00e4ufig zur\u00fcckgewiesen, weil sie\u00a0nicht \u00fcber die richtigen oder keine Dokumente verf\u00fcgen.<\/span><br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><b class=\"\">Gleiche Rechte und M\u00f6glichkeiten f\u00fcr alle Gefl\u00fcchteten!<br class=\"\" \/><\/b><br class=\"\" \/><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">Laut des Nachrichtensenders Al Jazeera werden die Beh\u00f6rden in<\/span><strong class=\"\"><a class=\"\" href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2022\/3\/7\/ukraines-roma-refugees-recount-discrimination-on-route-to-safety\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Moldawien<\/a><\/strong><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">unter Druck gesetzt, einen Umverteilungsplan f\u00fcr\u00a0fl\u00fcchtende Roma auszuarbeiten, der ihnen keine Dokumente\u00a0abverlangt. Von wem sie unter Druck gesetzt werden, berichtet der\u00a0Sender nicht. Der moldawische Abgeordnete Dorian Istratii, koordiniert\u00a0die Arbeit im Fl\u00fcchtlingszentrum Manej. Er sagt, dass die moldawische\u00a0Regierung daran arbeite, die rum\u00e4nische Regierung dazu zu bewegen,\u00a0fl\u00fcchtende Roma ohne Papiere aus der Ukraine aufzunehmen, damit\u00a0sie dort Asyl bek\u00e4men. Nach EU Recht w\u00fcrde dies allerdings\u00a0bedeuten, dass sie dort dann bleiben m\u00fcssten. Dies w\u00e4re eine klare\u00a0Schlechterstellung von Papierlosen, da sich alle anderen\u00a0Ukrainer:innen derzeit ihren Aufenthaltsort in Europa aussuchen\u00a0k\u00f6nnen.<\/span><br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><b class=\"\">Dauerhaftes Bleiberecht auch nach dem Krieg<br class=\"\" \/><\/b><br class=\"\" \/><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">Aus den Jugoslawienkriegen wissen wir, dass viele der damals\u00a0geflohenen Roma bis heute auch 30 Jahre danach in Deutschland\u00a0(oder auch anderen Staaten) nur geduldet sind und heute\u00a0abgeschoben werden. Eine Wiederholung dieser Geschichte gilt es\u00a0unbedingt zu vermeiden. Der derzeitige Umgang mit den papierlosen\u00a0Romnja aus der Ukraine l\u00e4sst dies jedoch bef\u00fcrchten.<\/span><br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">Aus Erfahrung wissen wir, dass es 1999 ethnische S\u00e4uberungen\u00a0gegen Roma im Kosovo nach den NATO-Eins\u00e4tzen gab. Durch Krieg\u00a0und Vertreibung haben die Menschen ihr Eigentum verloren. Nach\u00a0Ende des Krieges konnten sie nicht in ihr altes Leben zur\u00fcck. Es gibt\u00a0bereits jetzt eine gro\u00dfe Zahl von Roma in der Diaspora in Europa, die\u00a0nie mehr zur\u00fcck k\u00f6nnen.<\/span><br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">Die Bewaffnung der ukrainischen Streitkr\u00e4fte, aber auch\u00a0paramilit\u00e4rischer K\u00e4mpfer:innen und nat\u00fcrlich auch Neonazis wird sich\u00a0in den n\u00e4chsten Jahren, auch wenn der Krieg vorbei ist, nicht so\u00a0schnell wieder r\u00fcckg\u00e4ngig machen lassen. Es ist zu bef\u00fcrchten, dass\u00a0Angeh\u00f6rige von Minderheiten wie Roma in einer extrem bewaffneten\u00a0Gesellschaft schutzlos werden. Die\u00a0<\/span><strong class=\"\"><a class=\"\" href=\"https:\/\/ran.eu.com\/weitere-gewalt-gegen-roma-in-der-ukraine\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ausschreitungen gegen Roma in 2018<\/a><\/strong><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">\u00a0etwa lassen Schlimmstes bef\u00fcrchten.<\/span><br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">Auch f\u00fcr andere Personen, die Minderheiten angeh\u00f6ren, ist die\u00a0Situation potentiell gef\u00e4hrlich. Wir f\u00fcrchten um diese Leute. F\u00fcr uns\u00a0bedeutet das, dass wir bereits jetzt daf\u00fcr eintreten von Rassismus,\u00a0Antisemitismus, Sexismus und Homophobie Betroffenen dauerhaft\u00a0sichere Bleiberechte zu gew\u00e4hren.<\/span><br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><b class=\"\">Wir brauchen:<br class=\"\" \/><\/b><\/p>\n<div class=\"\"><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\"> \u2022 Ein Aufnahmeprogramm f\u00fcr Romnja und Roma ohne Dokumente\u00a0in westeurop\u00e4ischen Staaten (sowie Transportm\u00f6glichkeiten von\u00a0den ukrainischen Grenzen sowie Schutzr\u00e4ume auf den\u00a0Fluchtrouten). Roma m\u00fcssen sich den Zielort der Flucht genauso\u00a0aussuchen k\u00f6nnen, wie alle anderen Ukrainer:innen auch.<br class=\"\" \/><\/span><\/div>\n<div class=\"\"><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\"> \u2022 Dazu geh\u00f6rt die Ber\u00fccksichtigung von Romnja und Roma \u2013\u00a0insbesondere auch ohne Dokumente \u2013 aus der Ukraine bei der\u00a0bereits von der deutschen Au\u00dfenministerin Baerbock\u00a0verk\u00fcndeten Direktaufnahme von Gefl\u00fcchteten aus Moldau.<br class=\"\" \/><\/span><\/div>\n<div class=\"\"><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\"> \u2022 Den sofortigen Stopp aller Abschiebungen in die Nachbarl\u00e4nder\u00a0der Ukraine (Belarus, Polen, Slowakei, Ungarn, Rum\u00e4nien,\u00a0Moldawien, Russland).<br class=\"\" \/><\/span><\/div>\n<div class=\"\"><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\"> \u2022 Bereitstellung von Orten, an denen Gruppen von 10 \u2013 20\u00a0Personen zusammen untergebracht werden k\u00f6nnen. Geeignete\u00a0leerstehende staatliche Geb\u00e4ude, Hotels, Jugendherbergen oder\u00a0\u00e4hnliches sollten daf\u00fcr freigemacht werden.<br class=\"\" \/><\/span><\/div>\n<div class=\"\"><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\"> \u2022 Wir brauchen dringend Mittel, um Unterst\u00fctzungsstrukturen\u00a0aufzubauen \u2013 zum Beispiel (psychologische) Telefon-Beratung\u00a0(russisch \/ ukrainisch \/ romanessprachig). Beratung \u00fcber\u00a0M\u00f6glichkeiten der Registrierung und die Anmeldung Papierloser,\u00a0Unterst\u00fctzung bei erlebter Diskriminierung, Vernetzungsangebote,\u00a0diskriminierungs- und sprachsensible Beratung f\u00fcr gefl\u00fcchtete\u00a0Roma, Koordination von Unterkunftsangeboten und Suche.<br class=\"\" \/><\/span><\/div>\n<p><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">* * *<br class=\"\" \/><br class=\"\" \/>* In diesem Text schreiben wir \u00fcberwiegend \u201eRomnja\u201c, weil sich\u00a0\u00fcberwiegend Frauen auf der Flucht befinden.<br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><\/span><a class=\"\" href=\"https:\/\/ran.eu.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bewegungsfreiheit-und-Schutz-fu%CC%88r-Roma.pdf\"><strong class=\"\">Bewegungsfreiheit-und-Schutz-fu\u0308r-Roma<\/strong><\/a><a class=\"wp-block-file__button\" href=\"https:\/\/ran.eu.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bewegungsfreiheit-und-Schutz-fu%CC%88r-Roma.pdf\" download=\"\">Download<\/a><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\"><br class=\"\" \/><br class=\"\" \/><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"\"><span class=\"\" style=\"font-size: medium;\">Erstunterzeichnende:<br class=\"\" \/><br class=\"\" \/>Bundes Roma Verband e.V. \u2022 Roma Center e.V.\/ Roma Antidiscrimination Network \u2022 Romani Phen e.V. \u2022 B\u00fcndnis der Roma Organisationen \u2013 B.R.O. \u2022 Internationaler Kultur und Sport Verein der Roma Carmen e.V. \u2022 Amaro Foro e.V. \u2022 Romani Kafava Wilhelmsburg e.V. \u2022 Gruppe gegen Antiromaismus \u2022 Wakti Romano e.V. \u2022 Bildungswerk f\u00fcr Friedensarbeit e.V. Berlin \u2022 VVN-BdA Friedrichshain-Kreuzberg \u2022 Poliklinik Hamburg Veddel \u2022 F\u00f6rderverein Roma e.V. \u2022 Anlaufstelle \/ Netzwerk Pro Sinti &amp; Roma <span class=\"\"> \u2022 <\/span>Arbeitskreis Asyl Cuxhaven e. V.<br class=\"\" \/><\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<hr \/>\n<h1>Nein zum Krieg<\/h1>\n<h1 class=\"h1 pb-1em\"><strong>Demokratie und Sozialstaat bewahren \u2013 <\/strong><br \/>\n<strong>Keine Hochr\u00fcstung ins Grundgesetz!<\/strong><\/h1>\n<p><a href=\"https:\/\/derappell.de\/\">https:\/\/derappell.de\/<\/a><\/p>\n<p>Liebe FreundInnen und KollegInnen,<\/p>\n<p>wir sind alle schockiert \u00fcber Putins widerlichen Angriffskrieg gegen die Ukraine.<\/p>\n<p>Erschreckend ist aber auch die Militarisierung der Politik hierzulande und die geplante Grundgesetz\u00e4nderung zur Aufr\u00fcstung der Bundeswehr. Dazu gibt es jetzt einen Appell von Menschen aus Wissenschaft, Kunst, Politik etc. unterst\u00fctzt u.a. von Attac und Medico International, und manchen Aktiven aus Gr\u00fcnen, Linken und SPD.<\/p>\n<p>Schaut mal, ob ihr euch darin wiederfindet und den Appell unterschreiben und weiterverbreiten m\u00f6gt: <a href=\"https:\/\/derappell.de\/\">https:\/\/derappell.de\/<\/a><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Ashampoo_Snap_Sonntag-20.-Maerz-2022_20h24m05s_001_.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2372 alignleft\" src=\"https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Ashampoo_Snap_Sonntag-20.-Maerz-2022_20h24m05s_001_.png\" alt=\"\" width=\"884\" height=\"610\" srcset=\"https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Ashampoo_Snap_Sonntag-20.-Maerz-2022_20h24m05s_001_.png 884w, https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Ashampoo_Snap_Sonntag-20.-Maerz-2022_20h24m05s_001_-300x207.png 300w, https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Ashampoo_Snap_Sonntag-20.-Maerz-2022_20h24m05s_001_-768x530.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 884px) 100vw, 884px\" \/><\/a><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"entry-title\"><strong>Noam Chomskys Blick auf die Ukraine<\/strong><\/h3>\n<p class=\"otherlangs\">Dieser Artikel ist auch auf <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/2022\/03\/ukraine-noam-chomskys-outlook\/\">Englisch<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/fr\/2022\/03\/ukraine-le-regard-de-noam-chomsky\/\">Franz\u00f6sisch<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/it\/2022\/03\/ucraina-il-punto-di-vista-di-noam-chomsky\/\">Italienisch<\/a> verf\u00fcgbar<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/noam-chomskys-blick-auf-die-ukraine\/\">https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/noam-chomskys-blick-auf-die-ukraine\/<\/a><\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2><a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2022\/03\/medizinerinnen-in-russland-und-der-ukraine-rufen-zum-frieden-auf\/\">Mediziner*innen in Russland und der Ukraine rufen zum Frieden auf<\/a><\/h2>\n<div class=\"post-info\"><time class=\"entry-date published\" datetime=\"2022-03-18T17:25:26+00:00\">18.03.22<\/time><span class=\"byline\"> <a class=\"url fn dark\" href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/ippnw\/\">International Physicians for the Prevention of Nuclear War<\/a><\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hilfeangebote-Frauen-und-Kinder_dt_ukr_Kachel-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2360\" src=\"https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hilfeangebote-Frauen-und-Kinder_dt_ukr_Kachel-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1441\" srcset=\"https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hilfeangebote-Frauen-und-Kinder_dt_ukr_Kachel-scaled.jpg 2560w, https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hilfeangebote-Frauen-und-Kinder_dt_ukr_Kachel-300x169.jpg 300w, https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hilfeangebote-Frauen-und-Kinder_dt_ukr_Kachel-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hilfeangebote-Frauen-und-Kinder_dt_ukr_Kachel-768x432.jpg 768w, https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hilfeangebote-Frauen-und-Kinder_dt_ukr_Kachel-1536x865.jpg 1536w, https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hilfeangebote-Frauen-und-Kinder_dt_ukr_Kachel-2048x1153.jpg 2048w, https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hilfeangebote-Frauen-und-Kinder_dt_ukr_Kachel-1200x676.jpg 1200w, https:\/\/incuxhaven.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Hilfeangebote-Frauen-und-Kinder_dt_ukr_Kachel-1400x788.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Foto von der Demonstration von Ukrainerinnen und Ukrainern am 15.10.22 in Cuxhaven Ukraine: Versch\u00e4rfte Rekrutierung, aber kein Recht auf Kriegsdienstverweigerung f\u00fcr Ukrainerinnen und Ukrainer Connection e.V. und DFG-VK protestieren gegen Gesetzentwurf Weitere Infos unter https:\/\/de.Connection-eV.org\/article-4009 Mit dem gestern vom ukrainischen Parlament in 1. 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